Lainzer Tunnel, LT 33 - Maxing
Der Lainzer Tunnel ist ein wichtiger Bestandteil im Zuge des Ausbaus des Hochleistungs-Eisenbahnnetzes in Österreich.
Dieser Abschnitt im Westen Wiens stellt die Verbindung zwischen der Westbahnstrecke und der Südbahnstrecke und dem Hauptbahnhof Wien sowie der Donauländebahn her. Darüber hinaus besteht dadurch eine Anbindung der Westbahnstrecke an den Zentralverschiebebahnhof Wien Kledering. Der bis dahin größtenteils eingleisig oberirdisch geführte Anschluss der Süd- an die Westbahn (Verbindungsbahn) wurde damit erheblich entlastet.
Das Baulos LT 31 - Maxing ist der Lockergesteinabschnitt des Lainzer Tunnels mit einer Länge von 3.635 m. Der 2-gleisige, 130 m² große Tunnelquerschnitt ist im Ulmenstollenvortrieb von zwei im Vorfeld errichteten Startschächten aus aufgefahren worden.
Wasserführende Sande haben umfangreiche Wasserhaltungsmaßnahmen von ober- wie von untertage notwedig gemacht. Wesentlicher Bestandteil der Vortriebsarbeiten ist die obertägige Wasserhaltung mit mehr als 200 Vakuum- und Gravitationsbrunnen gewesen.
Weiters sind sieben Sicherheitsausstiegsschächte mit einer Tiefe von bis zu 50m und zugehörigen Querschlägen zur Hauptröhre errichtet worden.
| Auftraggeber | ÖBB - Infrastruktur AG |
| Leistungen | Örtliche Bauaufsicht |
| Lage | Hietzing, Wien |


